das Projekt

Das Triftgelände in Rankweil

 

Das Triftgelände Rankweil ist das letzte erhaltene Triftgelände der sogenannten „wilden Trift“.

(Bedeutung siehe: Märk / Die Flözerei auf Frutz und Frödisch)

Nach einer Erstsanierung in den 90iger Jahren des letzten Jahrhunderts haben nun wesentliche Elemente (Läden, Rechen) stark gelitten und sind dem Verfall nahe.

Weiters hat im eigentlichen Triftgelände ein unkontrollierter Baumwuchs sowie eine starke Verbuschung stattgefunden.

 

Eine Gruppe engagierter Bürger hat sich zusammengefunden mit dem Ziel, das Triftgelände zu erhalten und ist bereit, vorhandene Fachkenntnisse und Fähigkeiten einzubringen.

 

Dazu wurde im September 2015 ein Verein „KulturGut TRIFT“ gegründet.

 

 Ziele des Vereines / Vereinszweck

 -        Unterstützung beim Erhalt und der zeitweise Inbetriebnahme des  der Marktgemeinde gehörenden Triftgeländes

-        Bewusstseinsmachung der geschichtlichen Bedeutung des letzten erhalten Triftgeländes Vorarlbergs durch:

o       Informatationsmaterial (Druck, Bild, Film)

o       Veranstaltungen vor Ort, Führungen etc

o       Erarbeitung didaktischer Unterlagen für Schulen

o       Gestaltung eines touristischen Angebotes

-        Einbindung von Partnern mit

o       finanzieller Unterstützung

o       fachlicher Unterstützung

  

notwendige Maßnahmen baulicher Natur

 -        Erhaltung der noch bestehenden „Läden“, Sanierung und Ergänzung in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt

-        Ausbaggerung des Triftkanales

-        Entfernung von späteren Geländeaufschüttungen im Bereich des Rechens

-        Schlägerung standortfremder Bäume und Rodung der Verbuschung im Triftgelände, um die „Durchsichtigkeit“ wieder herzustellen

-        Erneuerung des fast schon zerstörten „Rechen“ am Muntliger Steg

-        Verlegung eines Teiles des „Flözerlehrpfades“ um durchgängig den direkten Bezug zur Trift herzustellen

 

begleitende Maßnahmen

 -        Öffentlichkeitsarbeit während der Bau- und Wiederherstellungsmaßnahmen

-        Erstellung eines didaktischen Konzeptes sowohl für Pflichtschulen als auch höhere Schulen

-        Produktion von Unterlagen für den jeweiligen Unterricht für die Lehrpersonen

-        Film, verwendbar Unterricht und ggf. auch Internet

-        Dokumentation der Trift (aufbauend auf der Schrift von DI Märk)

-        Präsentation Interne

-        „Flözerlehrpfad neu“ mit modernen Kommunikationsmitteln